Altersvorsorge Freiburg


Freiburg: Das Thema Altersvorsorge ist in der heutigen Zeit unglaublich wichtig. Sich frühzeitig mit dem Ruhestand auseinanderzusetzen und der eigenen Verantwortung bewusst werden, ist Voraussetzung für einen finanziell sorgenfreien Lebensabend. Die gesetzliche Rente wird später nicht ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Die gesetzliche Rente hat ein gravierendes Finanzierungsproblem!

Die Menschen werden immer älter und es kommen immer weniger junge Menschen nach, welche die Rentenkasse mit frischen Beiträgen stützen können. Der sogenannte Generationenvertrag geht mit diesem demografischen Wandel nicht mehr auf und die Situation wird zukünftig noch prekärer. Im Vergleich zu einer privaten Altersvorsorge, ist die gesetzliche Rente nicht kapitalgedeckt. Das heißt, die Einzahlungen in die Rentenkasse der jetzigen Arbeitnehmer werden nicht angespart und individuell für später zurückgelegt, sondern dienen der Finanzierung der jetzigen Rentenbezieher. Wenn nun die Zahl der Arbeitnehmer zukünftig weiter abnimmt, die Einzahlungen in die Rentenkassen durch lange Ausbildungs- und Studienzeiten immer später erfolgen, kann das eh schon niedrige Rentenniveau nicht gehalten werden.

Dem Staat ist diese Situation bewusst, doch welchen Ausweg gibt es? Der Spielraum des Staates für die gesetzliche Rente ist auf folgende Paramter begrenzt:

 Rentenhöhe (wird tendenziell sinken)

 Renteneintrittsalter (wird tendenziell steigen)

 Beiträge für die Renten (werden tendenziell steigen)

 

Zu hoffen, dass der Staat die gesetzliche Rente in den Griff bekommt wäre vermessen. Somit heißt es: An einer privaten Altersvorsorge führt nichts vorbei!

Ihr Finanz- und Versicherungsmakler in Freiburg zeigt Ihnen auf, welche Möglichkeiten Sie für die Altersvorsorge haben.

 

Private Altersvorsorge - Was ist zu empfehlen?

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Damit SIE im Alter volle Taschen haben.

 

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten eine private Altersvorsorge zu betreiben. Das Schöne ist, Sie haben alles selber in der Hand - nicht wie bei der gesetzlichen Rente. Abhängig von Ihren persönlichen Zielen und Vorstellungen, können Sie Ihre Vorsorge individuell ausrichten. Manch einer wünscht vielleicht den Ruhestand im Ausland zu verbringen oder plant schon mit 50 in Rente zu gehen. Alles ist möglich. Wichtig ist, sich Gedanken zu machen und eine Strategie zu haben.

Die private Altersvorsorge wird grundsätzlich in drei Schichten unterteilt, man spricht an dieser Stelle auch vom 3-Schichten-Modell der Altersvorsorge. Die drei Schichten geben unter anderem Auskunft über die Verwendungsmöglichkeit der jeweiligen Vorsorge (Renten- oder Einmalzahlung), über staatliche Förderungen und die steuerliche Behandlung.

 

Altersvorsorge - Schicht 1:

Hierzu zählt neben der gesetzlichen Rente die sogenannte Rürup-Rente (auch Basisrente genannt). Die Rürup-Rente ist vor allem unter Selbständigen bekannt, welche nicht verpflichtend in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen müssen. Einzahlungen können hierbei regelmäßig geleistet werden (bspw. monatlich) oder über unregelmäßige Einmalzahlungen erfolgen. Vorteil ist, dass die Beiträge in die Rürup-Rente als Sonderausgaben geltend gemacht werden können und somit die Steuerlast mindern. Durch diese Steuerförderung genießt die Rürup-Rente einen besonderen Rendite-Effekt.

Wie bei der gesetzlichen Rente besteht in der Rentenbezugszeit keine Möglichkeit sich das angesparte Kapital auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Vielmehr erhält man eine lebenslange monatliche Rentenzahlung. Die Höhe der Rentenzahlung hängt stark von den geleisteten Einzahlungen und dem gewählten Modell der Rürup-Rente ab.

Da wir uns in einer Niedrigzinsphase befinden, haben klassische Versicherungsmodelle ausgedient. Vielmehr sollte man sich für eine fondsgebundene Rürup-Versicherungslösung entscheiden. Über Investmentfonds, welche Kapital in der Wirtschaft anlegen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe, etc.) sind gute Gewinnchancen möglich. Zwar gibt es hier keine Beitragsgarantie, jedoch ist diese bei einer Anlage über mehrere Jahrzente auch nicht zwingend erforderlich sondern kostet hingegen einen Großteil der Rendite.

Sie möchten mehr zum Thema erfahren? Hier gibt´s weitere Infos zur Rürup-Rente: Mehr Infos zur Rürup-Rente

 

Altersvorsorge - Schicht 2:

Hierzu zählt die Riester-Rente und die Betriebliche Altersvorsorge. Diese Modelle sind bei der privaten Altersvorsorge in Deutschland wohl am verbreitetsten. Wer sich hierfür entscheidet, erhält eine staatliche Förderung. Der Gesetzgeber hat erkannt, dass die gesetzliche Rente für viele später nicht ausreichen wird und möchte mit der Riester-Rente und der Betrieblichen Altersvorsorge Anreize für eine private Vorsorge setzen.

Die Riester-Rente kann grundsätzlich abschließen, wer sich in einem Angestelltenverhältnis befindet. Wer einen gewissen Anteil seines Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr in einen Altersvorsorgevertrag einzahlt, hat Anspruch auf die sogenannte Grundzulage (175 € pro Jahr). Wer Kinder hat, erhält eine zusätzliche Förderung. Vor allem für Geringverdiener (auch Auszubildende) und Familien mit Kindern kann sich die Riester-Rente lohnen. Wer ein hohes Einkommen hat, profitiert wie bei der Rürup-Rente von einem Sonderausgabenabzug und reduziert damit sein zu versteuerndes Einkommen.

 Wie die Riester-Rente genau funktioniert erfahren Sie hier: Mehr Infos zur Riester-Rente

 

Die Betriebliche Altersvorsorge wird für einen über den Arbeitgeber abgeschlossen. Die Beiträge in einen solchen Altersvorsorgevertrag laufen also nicht über das Nettoeinkommen, sondern fließen über den Bruttolohn in die Betriebliche Altersvorsorge. Durch das sogenannte Betriebsrentenstärkungsgesetz muss nun jeder Arbeitgeber eine Betriebliche Altersvorsorge anbieten und auch bezuschussen. Der Staat fördert die Einzahlungen durch einen Nachlass auf Steuern und Sozialabgaben. Hierdurch hat auch der Arbeitgeber eine Erpsarnis und muss diese an den Arbeitnehmer weitergeben.

Geht man in Rente, hat man ein Wahlrecht für eine lebenslange monatliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung. Das heißt, mit der Betrieblichen Altersvorsorge geht auch eine entsprechende Flexibilität einher.

Was bei der Betrieblichen Altersvorsorge noch zu beachten ist erfahren Sie hier: Mehr Infos zur Betrieblichen Altersvorsorge

 

Altersvorsorge - Schicht 3:

Zur dritten Schicht der Altersvorsorge zählen viele verschiedene Themen. Hier hat man als Kunde die größte Freiheit bei der Ausgestaltung, da der Staat nicht mitmischt. Bei der Schicht 1 und Schicht 2 gibt es bestimmte Voraussetzungen um Anspruch auf die ausgesprochenen Förderungen zu bekommen. All das entfällt bei der Schicht 3 und nachfolgend genannten Möglichkeiten:

- private Rentenversicherung

- Fondssparen (Investment)

- Immobilien als Altersvorsorge

 

Bei einer privaten Rentenversicherung kann man flexibel regelmäßige Zuzahlungen und Einmalzahlungen tätigen. Sollte es finanziell notwendig sein, besteht auch die Möglichkeit von vorzeitigen Auszahlungen (vor Rentenbeginn). Die Beiträge in die private Rentenversicherung kann man frei anlegen. Sie bestimmen, ob Sie in aktiv gemanagte Investmentfonds oder ETFs investieren wollen. Empfehlenswert ist durch die aktuelle Niedrigzinsphase in jedem Fall einen hohen Aktienanteil zu wählen. Je näher der Renteneintritt rückt, desto weiter kann man den Aktienanteil auch wieder reduzieren, um Sicherheit zu haben.

Weitere Informationen zur privaten Rentenversicherung erfahren Sie hier: Mehr Infos zur privaten Rentenversicherung

 

Wer Geld flexibel anlegen möchte, benötigt keine Versicherung. Hier ist das freie Fondssparen die beste Lösung. Schon mit sehr kleinen Beträgen kann man hier für sich vorsorgen - es muss auch nicht immer nur für´s Alter sein! Hinsichtlich Ein- und Auszahlungen besteht hier eine vollkommene Flexibilität. Mit Investmentfonds lässt sich in die gesamte Welt investieren. Wer vorlieben für bestimmte Themen und Branchen hat, bspw. Nachhaltigkeit, Informationstechnologie, Pharmazie etc. kann sich hier ebenfalls ausleben. Es gibt keine Grenzen bei der Geldanlage. Wer Geld anlegen möchte sollte jedoch Zeit mitbringen, um Schwankungen aussitzen zu können. Als Ergänzung zu Modellen aus Schicht 1 und Schicht 2 ist Fondssparen bestens geeignet. Auch für Kinder lohnt sich Fondssparen, da es auf Sparbüchern schon länger keine Zinsen mehr gibt.

Weitere Informationen zum Thema Geldanlage gibt es hier: Mehr Infos zur Geldanlage

 

Auch Immobilien sind als Altersvorsorge sehr gut geeigent. Ob man eine Immobilie zur Eigennutzung kauft, um später keine Miete zahlen zu müssen oder für die Vermietung, um zusätzliche Einnahmen zu generieren, beides ist möglich. Wer noch zur Miete wohnt, sollte sich beraten lassen, ob nicht ein Immobilienkauf realistisch ist. In der heutigen Zeit sind die Mieten so hoch, dass es hinsichtlich der monatlichen Belastung oftmals keinen Unterschied zu einem Immobilienkredit macht. Mietfreies Wohnen ist für viele eine der besten Altersvorsorgemöglichkeiten. Aber auch ein Immobilienkauf als Kapitalanlage kann sehr interessant sein.

Weitere Informationen zum Thema Immobilien gibt es hier: Mehr Infos zu Immobilien

 


Altersvorsorge in Freiburg - Was können Sie von uns erwarten?

 

 Eine unabhängige und unverbindliche Beratung     

 Einen erfahrenen Experten für Ihren Ruhestand     

 Analyse Ihrer aktuellen (Alters)Vorsorgesituation    

 Berücksichtigung von staatlichen Fördermitteln      

 private Rentenversicherung, Riester, BAV, Rürup     


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Die drei größten Irrtürmer bei der Altersvorsorge

 

1.

Die gesetzliche Rente wird mir ausreichen 

Die gesetzliche Rente ist für viele die Basis der Altersvorsorge. Mit rund 40% des Bruttoeinkommens reicht diese allerdings meist nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten – eine Versorgungslücke entsteht. Für den Staat wird es zunehmend schwerer, die gesetzliche Rente zu finanzieren.  Auf der einen Seite sorgt eine hohe Lebenserwartung für eine lange Rentenbezugszeit, auf der anderen Seite erleben wir durch den demografischen Wandel ein steigendes Ungleichgewicht zwischen Arbeitnehmern und Rentnern. Beim Thema Altersvorsorge empfehlen wir daher, auf mehrere Säulen der Altersvorsorge zu setzen.

2.

Im Alter reduzieren sich die Kosten für mich

Entgegen der Erwartung, dass sich im Alter die Lebenshaltungskosten durch einen ruhigeren Alltag reduzieren, führen steigende Gesundheits- und vor allem Pflegekosten zu einem höheren Vorsorgebedarf. Aber auch die Erfüllung der persönlichen Wünsche und Ziele und das Pflegen der eigenen Hobbys ist mit finanziellem Aufwand verbunden. Und die Kosten für Wohnen, Energie und Lebenshaltung reduzieren sich in den meisten Fällen nicht. Bei der Altersvorsorgeberatung gehen wir daher ebenfalls auf den Eigentumserwerb ein - für ein mietfreies Wohnen im Alter.

3.

Wenn Altersvorsorge, dann reicht das auch noch später

Wie bei einer Geldanlage spielt auch bei der Altersvorsorge die „Zeit“ eine entscheidende Rolle. Von dem hieraus resultierenden Zinses-Zins-Effekt können vor allem junge Menschen profitieren und schon mit geringen Sparleistungen großes Kapital aufbauen. Hierbei binden wir auch staatliche Förderungen (Riester-Rente, Betriebliche Altersvorsorge und Rürup-Rente) mit ein. Früh mit dem gezielten Sparen anzufangen lohnt sich. Vor allem für Selbständige ist die private Vorsorge extrem wichtig. Lesen Sie hierzu einen aktuellen Beitrag unseres Geschäftspartners Tian von Dziembowski zum Thema Versicherungspflicht für Selbständige und Freiberufler.

 


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